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Griechische Mythologie

Die griechische Mythologie ist eine von vielen Nebelschleiern durchzogene Welt voller Helden, Götter, Dämonen und Zaubereien. Alles fügt sich über viele Generationen hin, so mancher Rat führt zu Sieg und Lorbeer.
Die Geschichte des IASON ist der Weg eines Helden und dessen Kampf um Gerechtigkeit. Der Zwist um das Erbe, die Thronfolge, Eifersucht, Kindesweglegung, Intrigen und Untreue sind die zentralen Themen dieses Epos.

IASON - FÜHRER DER ARGONAUTEN
(Griechisches Epos)

„Die griechische Mythologie ist eine von vielen Nebelschleiern durchzogene Welt voller Helden, Götter, Dämonen und Zaubereien. Alles fügt sich ineinander, hängt zusammen. So mancher Fluch zieht sich über viele Generationen hin, so mancher Rat führt zu Sieg und Lorbeer…“

Die Argonautenfahrt wird eine Generation vor dem Trojanischen Krieg angesetzt, weil viele mitfahrende Aristiden, die Väter von später im Trojanischen Krieg kämpfenden Helden sind.
Die Begleiter Iasons sind unter anderem Herakles, Orpheus, die Dioskuren, Theseus, Peleus ( Vater des Achilles), Laertes und viele andere.
Bei dem für Hellas repräsentativen Unternehmen wollte kein griechischer Stamm fehlen. Daher kam es zu der großen Anzahl an teilnehmenden Helden die alle auf der Fahrt nach Kolchis ihre Heldentaten vollbrachten.

Aison, der seinem Vater Kretheus in der Herrschaft über Iolkos folgen will, wird von seinem Stiefbruder Pelias, Sohn des Poseidon und der Tyro, vertrieben. Aison rettet seinen kleinen Sohn, Iason, indem er ihn zu Chiron, dem Kentauren bringt, der bereits viele Helden erzogen hat.

Iason wird in allerlei medizinischen Belangen unterrichtet und eignet sich ein großes Wissen auf dem Gebiet der Heilkunst an.
Als Iason herangewachsen ist, kehrt er nach Iolkos zurück um sein Erbe in Anspruch zu nehmen.
Seinem Onkel Pelias aber wurde einst ein sonderbarer Orakelspruch geweissagt, er solle sich vor dem "Einschuhigen" hüten. Das Orakel erfüllt sich: Als Iason einen Fluss überqueren muss, um nach Kolchis zu kommen, trifft er am Ufer eine alte Frau, die ihn bittet, sie über den Fluss zu tragen. Diese alte Frau war keine geringere als Hera, die Gattin des Göttervaters Zeus. Iason hatte sie in ihrer Verkleidung natürlich nicht erkannt. Als Iason durch den Fluss watet, bleibt ein Schuh im Schlamm stecken. So geht er als „Einschuhiger“ weiter Richtung Iolkos. Als Pelias den schönen wohlgewachsenen Fremdling mit nur einem Schuh erblickt, fürchtet er das Schlimmste.
Iason gibt sich als des Aisons Sohn zu erkennen und sagt auch freimütig, den Grund für sein Kommen. Pelias willigt ein, die Königsherrschaft an Iason zu übergeben, mit der Auflage, dass Iason zuerst das Goldene Vlies aus dem fernen Kolchis holen müsste. Pelias war nämlich der Meinung, dass der junge Held diese Fahrt niemals überleben würde.
Im Hafen von Iolkos wird sodann ein fünzigruderiges Schiff gebaut, das nach seinem Erbauer, Argos, den Namen „Argo“ erhält, das schnelle Schiff. Der Bug der Argo enthält ein von Athene beigefügtes sprechendes Eichenholz, das aus der Orakelstätte Dodona stammt.
Auch Atalante, die Jägerin, die als Säugling ausgesetzt von einer Bärin gesäugt und von Jägern aufgezogen wurde, war anfangs mitten unter den Argonauten. Im weiteren Verlaufe des Epos aber tritt sie nicht weiter in Erscheinung. Es ist daher anzunehmen, dass sie aus dem Argonautenzug aus welchen Gründen auch immer ausschied.
Als berühmte Jägerin nahm sie auch maßgeblich an der Jagd am Kalydonischen Eber teil. Ihr Geschick im Umgang mit Pfeil und Bogen sowie ihre Schönheit führten auch hier zu Zwietracht und Hader unter den teilnehmenden Helden.
Die Argonauten verschlägt es wie später Odysseus an die verschiedensten Gestade und sie müssen allerlei Abenteuer und Aufgaben bestehen, bevor sie endlich in Kolchis ankommen.
Iasons majestätische Gestalt, seine wohlklingende, sanfte Stimme und seine Schönheit machten alle Leute in Kolchis voll Bewunderung für den jungen Helden reden. Auch zu Medea, der Königstochter, drangen diese Gerüchte.
Medea war Priesterin und Zauberin. Sie verstand aus allerlei Kräutern und Essenzen heilsame Mixturen zuzubereiten. Aber sie stand auch mit der Erde in Verbindung und konnte wahrlich Zauberei vollbringen.
Als Aetes, der König von Kolchis, den Grund für der Argonauten Fahrt erfuhr, stellt er Iason zwei Aufgaben. Er solle, damit er das Goldene Vlies erhalten könne, zuerst feuerschnaubende Stiere mit ehernen Füßen vor den Pflug spannen und mit ihnen pflügen. Alsdann solle er Drachenzähne des Aetes in die zuvor gepflügten Furchen streuen und die daraus keimende Saat besiegen.
Als Medea Iason sah, verliebte sie sich so sehr in ihn, dass sie sogar bereit war, den Vater zu täuschen und die Heimat zu verraten.
Um Iason vor dem sicheren Tod zu bewahren, gab ihm Medea eine Salbe, die ihn vor dem Feueratem der Stiere zu schützen vermochte.
So bezwang Iason die Stiere und pflügte das Feld. Als er aber die Drachenzähne ausstreute, da erwuchsen aus ihnen gepanzerte Männer, die wild um sich schlugen. Wieder half ihm Medea. Sie gab ihm den Rat, einen Stein unter die Männer zu werfen. Tatsächlich begannen die Gepanzerten sich gegenseitig zu bekämpfen und Iason konnte sich gegen diese behaupten.
Aetes will dennoch das Goldene Vlies nicht herausgeben. Da rauben Iason und Medea aus den Klauen des bewachenden Drachen das Vlies. Medea singt mit süßer, himmlischer Stimme und der furchtbare Drache sinkt zum Schlafen nieder.............

 

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