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IASON GmbH gibt die Österreich-Markteinführung für das mitunter lebensrettende Diagnostikum IASOflu® bekannt
Graz - Seiersberg, 25. Mai 2011 - Die IASON GmbH gibt bekannt, dass das Diagnostikum IASOflu® [18F] Natriumfluorid, welches in der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) eingesetzt wird, ab heute in Österreich erhältlich ist.
In den letzten Monaten konnte die Österreich-Zulassung für IASOflu® erfolgreich abgeschlossen werden und man freut sich, nun auch heimische Krankenhäuser und Universitätsklinken mit dem Diagnostikum beliefern zu können. Hergestellt wird das lebensrettende Fluorid an den Produktionsstandorten Linz und Klagenfurt.
Was ist IASOflu® und wann kommt es zur Anwendung?
IASOflu® ist ein Diagnostikum für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und wird im Vorfeld einer Untersuchung dem Patienten verabreicht. Der radioaktive Wirkstoff von IASOflu® wird vom PET erfasst und bildlich dargestellt. Das Nukleararzneimittel IASOflu® wird für funktionell bildgebende Verfahren, zur Untersuchung von ungewöhnlichen Änderungen der osteogenen Aktivität, indiziert. Das revolutionäre Fluorid liefert exaktere Ergebnisse und unterstützt durch seine feinere Detaildarstellung die Arbeit der Ärzte. So können Metastasen früher erkannt und von gewöhnlichen Abnutzungserscheinungen leichter unterschieden werden. Lebensrettende Maßnahmen können dadurch früher eingeleitet werden. Stabiles Fluorid (F-19) wurde als Natriumfluorid bereits 1962 präsentiert und 1972 von der FDA (Food and Drug Administration) registriert. Die IASON GmbH, Hersteller von IASOflu®, ist das weltweit erste Unternehmen welches eine Zulassung für den Einsatz von 18F-NaF erwirkt hat.
Anwendungsgebiete
Durch die Verabreichung von IASOflu® können Knochenmetastasen bei Erwachsenen leichter lokalisiert und Rückenschmerzen mit zweifelhafter Herkunft schnell diagnostiziert werden. Diese Möglichkeit ist bei konventionellen bildgebenden Verfahren nicht gegeben. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Einsatz von IASOflu® bei der Diagnostik von Knochenläsionen mit Verdacht auf Misshandlungen bei Kindern. Gerade in diesem sensiblen medizinischen Bereich wird der Bedarf solcher Diagnoseverfahren steigen.
„Mit der Markteinführung von IASOflu® steht den Patienten in Österreich die bestmögliche Untersuchung zur Erkennung und Lokalisierung von Knochenmetastasen bei nachgewiesenem Primärtumor zur Verfügung“, erklärt Mag. Christoph Artner, Geschäftsführer IASON GmbH. „Besonders stolz sind wir, dass dieses Arzneimittel in der Positronen-Emissions-Tomographie auch als Hilfe bei der Diagnose von Rückenschmerzen unklarer Herkunft eingesetzt werden kann.
Eine herausragende Stellung hat die Anwendung von IASOflu® bei der Identifikation von Knochenläsionen in Zusammenhang mit Verdacht auf Kindesmisshandlung“, ergänzt Artner. „Ich hoffe, dass unsere wissenschaftliche Arbeit vielen Menschen und vor allem Kindern eine Verbesserung in ihrem Leben bringen wird“, ergänzt Krisztina Fedák, Geschäftsführerin IASON GmbH.
Mit der Arzneimittelzulassung von IASOflu® setzt IASON seine langjährige Strategie fort, den Patienten hochspezifische Arzneimittel zur diagnostischen Anwendung in der Nuklearmedizin zur Verfügung zu stellen. Die Markteinführung von IASOflu® fällt zeitlich mit dem Abschluss einer weiteren Zulassung für das Arzneimittel IASOcholine® zusammen. IASOcholine®, ein Diagnostikum welches bei der Suche nach dem Prostatakarzinom und Leberzellkarzinom eingesetzt wird, wird in wenigen Monaten auch für Österreichs Patienten zur Verfügung stehen. Bis zum Jahresende wird IASON ein weiteres neues Produkt zur Diagnostik von Hirntumoren zur Zulassung einreichen. Aktuell arbeitet das Forschungs- und Entwicklungs-Team an zwölf neuen innovativen Arzneimitteln.
„Mit der Markteinführung von IASOflu® in Österreich wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Wir freuen uns, dass IASON mit seinem unermüdlichen Team an Forschern zur Diagnose und Genesung von Patienten beitragen kann“, so Fedák.
In Frankreich, Polen, der Slowakei und in Deutschland ist IASOflu® bereits erfolgreich im Einsatz. In den Ländern Bulgarien, Ungarn, Luxemburg und Slowenien wurde das Verfahren der gegenseitigen Anerkennung erfolgreich abgeschlossen und die nationalen Zulassungen werden in den nächsten Wochen erwartet.
Vorteile des Fluorids:
- schneller wieder aus dem Blut als andere Mittel
- die Strahlendosis ist wesentlich geringer als bei konventionellen Methoden
- kürzere Untersuchungsdauer. Die Untersuchung ist bereits nach 30 – 45 Minuten möglich (bei normalen Tracern: 2-4 Stunden)
- aufgrund der geringen Halbwertszeit, keinen, bis nur sehr geringen Einfluss auf die Nierentätigkeit
- bessere Bildintensität zwischen beobachtetem Zielgebiet zum Hintergrundsignal
- stärkere Kontraste am Bild – keine verschwommenen Details
- generell bessere Darstellung von Details
- Früherkennung von Metastasen und Prostata besser als bei CT-Untersuchung







